Neuer Presse-Service zur JAGD & HUND: Experten-Interviews behandeln drängende Themen
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Von Wolf über genetische Verarmung bis ASP: Texte sind online abrufbar.
Für Journalistinnen und Journalisten, die sich auf die Berichterstattung über die JAGD & HUND 2026 vorbereiten möchten, hat die Messe Dortmund in diesem Jahr ein neues Angebot geschaffen: Bereits vor Messebeginn haben sie die Möglichkeit, sich exklusiv mit aktuellen und relevanten Themen rund um die Jagd vertraut zu machen. Fünf ausgewiesene Experten aus der Branche nehmen dazu in einer Interview-Reihe Stellung zu aktuellen Herausforderungen der Jagd – von der Afrikanischen Schweinepest über den Umgang mit dem Wolf bis hin zur genetischen Verarmung beim Rotwild. Bereits jetzt stehen die Interviews online zur Verfügung und dürfen gerne für die Berichterstattung übernommen werden.
Dortmund, 16.01.2026 – Die JAGD & HUND hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt für alle etabliert, die sich für Jagd, Natur und Outdoor-Themen begeistern. Vom 27. Januar bis 1. Februar 2026 kommen internationale Aussteller in Dortmund zusammen, um ihre neuesten Innovationen zu präsentieren. Die Messe ist längst aber auch zu einer lebendigen und internationalen Plattform für Austausch und Wissenstransfer geworden. Experten aus der Jagd- und Naturbranche kommen hier zusammen, um über die Herausforderungen der modernen Jagd zu sprechen und aufzuzeigen, wie eng sie mit Themen wie Naturschutz, Wildtiermanagement und Forstwirtschaft verknüpft ist.
Im Vorfeld der Messe dürfen sich Journalistinnen und Journalisten sowie alle Interessierten über spannende Interviews mit fünf renommierten Experten freuen. Diese sprechen über die folgenden drängenden Themen: die genetische Verarmung des Rotwilds, die Afrikanischen Schweinepest (ASP), den Umgang mit dem Wolf, den Wald-Wild-Konflikt und die Herausforderungen durch Nutria. Diese Interviews, die für die Berichterstattung zur Messe gerne wörtlich übernommen werden dürfen, bieten einen verständlichen und fundierten Einblick in die komplexen Themen rund um die Jagd. Zu finden sind die Texte hier auf der Webseite der JAGD & HUND.
Über die genetische Verarmung des Rotwilds spricht Frank Zabel, u.a. Wildbiologe und Jäger. Er leitet mehrere Artenschutzprojekte und ist Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Wildbiologie & nachhaltige Nutzung. Einer seiner wichtigen Punkte im Interview: „Selbst wenn Sie persönlich sich nicht für Tiere – und das Rotwild – interessieren, dann sind Sie und sind wir als Gesellschaft gut beraten, trotzdem an einer Lösung für dieses Problem zu arbeiten. Denn letztendlich leidet nicht nur das Rotwild darunter, sondern auch wir Menschen.“
Gregor Klar, Referatsleiter für Naturschutz und Weiterbildung beim Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V., stellt die wichtigsten Fakten rund um die Afrikanische Schweinepest dar und stellt unter anderem klar: „Der Mensch ist kein Opfer der Afrikanischen Schweinepest – aber er kann ungewollt ihr größter Verbreiter sein. Wenn jede und jeder ein paar einfache Regeln beachtet, lässt sich das Risiko erheblich senken.“
Dr. Walter Jäcker, Rechtsanwalt und u.a. stellvertretender Justiziar des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen e.V., ordnet die Debatte rund um den Wolf ein. Unter anderem erklärt er, warum dieses Tier auch in der „nicht-jagdlichen“ Öffentlichkeit derart präsent ist und was im Umgang mit ihm entscheidend ist. Im Interview ordnet er auch ein: „Der Wolf hat einen Lebensraum wiederbesiedelt, den er beansprucht hat, bis er vor rund 250 Jahren hier ausgestorben ist. Plötzlich ist er wieder da, ohne dass das jemand beeinflusst hätte. Das spaltet die Gesellschaft.“
Dr. Michael Petrak, promovierter Biologe und ehemaliger Leiter der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes NRW, erklärt, welche Interessen beim von vielen als „Wald-Wild-Konflikt“ bezeichneten Interessenkonflikt aufeinander treffen und wie sie sich vereinbaren lassen. Unter anderem sagt er: „In einem dicht besiedelten Land wie Nordrhein-Westfalen treffen viele Interessen aufeinander: Waldbesitzer, Jäger, Naturschutz, Tourismus und die allgemeine Bevölkerung. Diese Interessen müssen ausgeglichen werden – und genau darin liegt die eigentliche Herausforderung. Dazu kann aber auch jeder beitragen. Oder viel eher: muss.“
Und schließlih erklärt Ralf Reckmeyer, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Gütersloh e.V., im Interview, warum Nutrias zwar putzige Tiere sein mögen, aber derart heftige Schäden anrichten, dass sie bejagt werden. Im Kreis Gütersloh haben die betroffenen Interessengruppen eine Lösung gefunden: „Wir haben gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die zunächst auf drei Jahre befristet war und die Zahlung einer Prämie für jeden erlegten Nutria festgelegt hat. (…) Ganz bewusst, um die Bejagung dieser Tiere zu forcieren. Weil die finanziellen Schäden, die durch Reparaturarbeiten aufgetreten sind, um ein Vielfaches höher waren.“
Zusätzlich zu den Interviews finden Medienvertreter auf der Presse-Serviceseite auch eine Übersicht mit lohnenswerten Terminen im Programm der Messe.
>>> Hinweise für Journalistinnen und Journalisten:
Die auf der Webseite zur Verfügung gestellten Interviews und Fotos der Experten dürfen Sie gerne für Ihre Berichterstattung verwenden. Um Zusendung eines Belegs an presse@jagdundhund.de wird gebeten. Sollten darüber hinaus Interviewwünsche mit den Experten bestehen, unterstützen wir gerne bei der Vermittlung und bitten ebenfalls um Mitteilung an die zuvor genannte E-Mail-Adresse.
Sie möchten die JAGD & Hund besuchen? Dann haben Sie hier bereits vorab die Möglichkeit sich online zu akkreditieren. Die Pressekonferenz zur JAGD & HUND mit anschließendem Fotorundgang findet einen Tag vor Messebeginn statt: am Montag, 26. Januar, um 11.30 Uhr im Konferenzraum London (Eingang Nord). Eine Vorabanmeldung per E-Mail an presse@jagdundhund.de ist notwendig. Eine Einladung folgt.
Alle wichtigen Informationen, Updates und Entwicklungen rund um die Messe gibt es jederzeit und aktuell auf der Messewebseite, Facebook, LinkedIn, Instagram, und per Newsletter.
