JAGD & HUND 2026: Messe setzt auf Innovation und internationale Vernetzung
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Hohe Zufriedenheit, exklusive Produktvorstellungen und globaler Austausch
Die JAGD & HUND hat sich nach sechs erfolgreichen Messetagen einmal mehr als internationaler Branchentreffpunkt mit hoher wirtschaftlicher Relevanz positioniert. Mehr als 700 Aussteller aus 36 Ländern nutzten die Plattform für Produktpremieren, Geschäftsabschlüsse und fachlichen Austausch. Rund 90 Prozent der Aussteller und Besucher bewerteten ihre Teilnahme positiv – ein klares Indiz für den Stellenwert der Messe. Die internationale Reichweite spiegelte sich auch in der Beteiligung führender Fachverbände und hochrangiger Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia wider.
Dortmund, 02.02.2026 – Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, zog am letzten Messetag (1. Februar) ein positives Fazit: „Die JAGD & HUND ist der zentrale Treffpunkt der Jagd- und Outdoor-Community. Die Vielfalt und Qualität der fachlichen und politischen Gespräche sowie die intensive Vernetzung von Verbänden, Experten und Industrie unterstreichen die strategische Bedeutung der Messe. Gleichzeitig ist die JAGD & HUND die Plattform, auf der die Branche ihre Innovationskraft sichtbar macht: Zahlreiche Top-Unternehmen nutzen die Messe gezielt für Produktpremieren und zeigen eindrucksvoll, wie dynamisch sich der Markt entwickelt. Diese besondere Verbindung aus Austausch, Inspiration, Unterhaltung und Einkaufserlebnis macht die Messe einzigartig. Und die internationale ebenso wie bundesweite Beteiligung von Ausstellern, Besuchern und Verbänden bestätigt ihren hohen Stellenwert für die gesamte Branche.“ Rund 32 Prozent der ausstellenden Unternehmen stammten aus dem Ausland, von Europa bis hin zu den USA, Kanada, Australien und China. Die Besucher reisten nicht nur aus allen Bundesländern Deutschlands an, sondern rund elf Prozent kamen aus dem Ausland nach Dortmund.
Branchengrößen wie Carl Walther nutzten die JAGD & HUND als Plattform, um ihre neusten Produkte erstmals vor Endverbrauchern zu präsentieren. Der Traditionshersteller präsentierte mit dem Walther RS3 ein neuartiges Jagdgewehr. Subaru Deutschland feierte die Messepremiere der beiden Elektro-Modelle UNCHARTED und SOLTERRA. Die Blaser Group präsentierte unter anderem die 300.000ste produzierte R8 als Jubiläumsmodell. Und ZEISS zeigte erstmals die seca-Cam 1 und das SFL 50. Aber auch Top-Unternehmen wie Aimpoint, Mauser, Askari, SWAROVSKI OPTIK, die Bresser Group, Minox, Nocpix oder Parforce hatten bei ihrer Reise nach Dortmund exklusive Produktpremieren im Gepäck.
Internationale Verbände aus der Jagdbranche nutzten Europas größte Jagdmesse nicht nur, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren, sondern auch um wichtige Sitzungen abzuhalten. So fanden im Rahmen der Messe unter anderem diverse Sitzungen und Arbeitsbesprechungen des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen statt, der Bundesverband Deutscher Berufsjäger veranstaltete seinen „Tag der Ausbildung“, die European Federation for Hunting and Conservation (FACE) traf sich zum Austausch mit Vertretern der europäischen Jagdindustrie und der Internationale Jagdrat (CIC) lud zum Themenabend in der Westfalenhalle mit dem Schwerpunkt auf der Jagd im Südlichen Afrika ein.
Südafrikanische Länder nutzen Forum bewusst für Aufklärung und Information
Der Abend bot den Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia eine gut besuchte Plattform, um über die Bedeutung der Jagd in ihren Ländern aufzuklären. Ebenso wie bei der Eröffnungsfeier der Messe am Vortag gewährte der Minister für Umwelt und Tourismus Botswanas, Wynter Boipuso Mmolotsi, bei seiner Rede Einblicke in die Situation in seinem Land. „Botswana ist bekannt für sein entschlossenes Engagement für den Erhalt der Artenvielfalt, seine strenge Wildtierpolitik und seine nachhaltigen Jagdpraktiken“, erklärte er. „Ich möchte besonders hervorheben, dass die Wildtiere durch den Tourismus, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Gebieten, einen wesentlichen Beitrag zur nationalen Entwicklung Botswanas leisten. Die nachhaltige Nutzung der Wildtiere, einschließlich der kontrollierten Jagd, ist ein Eckpfeiler der Naturschutzstrategie Botswanas.“
In einer anschließenden Panel-Diskussion vermittelten Expertinnen und Experten aus dem Ministerium für Umwelt und Tourismus von Botswana, von der Botswana Wildlife Producers Association, von Zimparks (Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority) und der Namibia Professional Hunting Association (NAPHA) viel Hintergrundwissen über die verschiedenen Projekte und Maßnahmen in ihren jeweiligen Ländern und gingen in den regen Austausch mit dem interessierten Publikum. Über die Dauer der Messe waren die Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia außerdem mit einem gemeinsamen Stand in der Halle 7 vertreten. Eine einmalige Gelegenheit für Besucher und Jagdexperten, um aus erster Hand zu erfahren, mit welchen Herausforderungen die Bevölkerung und die Behörden vor Ort konfrontiert sind und welche Lösungsansätze wirken.
Dass die JAGD & HUND ein bedeutendes Forum für diesen fachlichen Dialog geworden ist, hat auch der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Alexander Kalouti erkannt. In seinem Grußwort zur Eröffnung sagte er: „Diese Messe bietet Raum, über Wildlife Management, über Verantwortung, über Nutzung und Schutz von Natur zu sprechen. Nicht aus der Ferne, sondern im direkten Dialog. Das ist wertvoll – gerade bei Themen, die kontrovers diskutiert werden.“
Der Oberbürgermeister ließ es sich nicht nehmen, außerdem eine besondere Einladung auszusprechen: Im Anschluss an die Eröffnungsfeier durfte sich der Minister für Umwelt und Tourismus der Republik Botswana, Wynter Boipuso Mmolotsi, in seinem Beisein in das Goldene Buch der Stadt Dortmund eintragen.
Verbände schätzen die Messe-Bühne
Wertschätzende Worte für die vielen politischen Vertreter und Aktivitäten während der JAGD & HUND fand auch Nicole Heitzig. Die Präsidentin des Landesjagdverbandes NRW, einem der ideellen Träger der Messe, war begeistert von den vielen politischen Statements pro Jagd, die auf der Messe abgegeben wurden – zum Beispel auch von NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, die das Engagement der Jägerschaft lobte. „Besonders freut mich außerdem die Teilnahme des Partnerlandes Botswana an der Messe“, erklärte sie. „Botswanas Umweltminister Wynter Mmolotsi hat in seiner Festrede ganz klar die nachhaltige Jagd als bedeutenden Wirtschaftsfaktor für sein Land vorgestellt, ohne den Natur- und Artenschutz in Botswana nicht durchführbar wären. Mit unserem Verband kann man über die Jagd reden, gerne auch kritisch. Danken möchte ich den über 250 haupt- und ehrenamtlichen Standhelfern unseres Verbandes, die genau für solche Gespräche auf der JAGD & HUND im Einsatz waren!“
In das positive Messe-Resümee stimmten weitere Verbände mit ein. Friedhelm Röttgen, Vizepräsident des Jagdgebrauchshundverbands (JGHV), ebenfalls ideeller Träger, erklärte: „Die JAGD & HUND ist für uns ein wesentlicher Teil der Verbandsarbeit. Hier haben unsere anerkannten Zuchtvereine die einmalige Chance, einem breiten Publikum ihre Jagdhunde als Familienhunde mit Beruf vorzustellen. 33 Vereine präsentieren 59 Hunderassen und das in täglichen Vorführungen – so kompakt ist das an kaum einem anderen Ort möglich. Was mich in diesem Jahr besonders gefreut hat, ist dass wir unsere wichtige Arbeit als Verband auch mehreren Vertretern aus der Politik nahebringen konnten. Das zeigt, dass die Messe zu einem ganzheitlichen Forum für die Jagdbranche geworden ist.“
Auch Andreas Wagner, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit beim Orden Deutscher Falkoniere (ODF), und Christian Weiken, Fachbereichleiter für Messen und internationale Kooperationen beim Deutschen Bogenjagd Verband (DBJV), zogen eine positive Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem diesjährigen Messeauftritt“, so Andreas Wagner. „Sowohl der Stand des ODF als auch die Vorführungen waren konstant gut besucht. Die Besucher haben nicht nur viel Interesse an unseren Vögeln gezeigt, sondern auch an der Falknerei an sich und an unseren Ausbildungsmöglichkeiten. Wir konnten uns als Verband und unsere Arbeit also gut präsentieren und die Faszination Falknerei mit den Besuchern teilen. Genau das ist es, was wir erreichen wollten.“
Christian Weiken ergänzte: „Der DBJV zieht ein durchweg positives Fazit zur JAGD & HUND 2026. Zahlreiche Besucher kamen gezielt nach Dortmund, um sich über die Fort- und Ausbildungsangebote des DBJV zu informieren. Die wachsende Offenheit gegenüber der Bogenjagd als ergänzendes Jagdmittel ist in den vergangenen Jahren deutlich spürbar. Durch den intensiven Austausch mit Landesjagdverbänden und internationalen Partnern konnten neue Ausbildungs- und Kooperationsprojekte angestoßen werden.“
Besucher und Aussteller sind sich einig: Positive Umfrageergebnisse
Nach sechs Tagen voller Inspiration, intensiver Beratungs- und Fachgespräche und abwechslungsreicher Erlebnisse sind sich Besucher und Aussteller der JAGD & HUND einig. Die Umfragen in beiden Gruppen fallen absolut positiv aus. Rund 93 Prozent der Besucher – und damit fast drei Prozent mehr als 2025 – gaben an, 2027 wiederkommen zu wollen. Von den mehr als 700 Ausstellern sprachen sich rund 88 Prozent für eine erneute Teilnahme aus.
Messeneuheiten überzeugen
Ein exklusiver Bereich für Fachbesucher, Merchandise-Artikel für das JAGD & HUND-Gefühl zuhause und mehr informativer Input – das waren die Messe-Neuheiten 2026. Und die kamen gut an. Die B2B Lounge im Eingang Nord bot Ausstellern die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre intensiv mit Geschäftspartnern auszutauschen. Erkenntnisse rund um die „wilde“ Küche brachte hingegen der neue Vortrags-Slot auf der Bühne des WILD FOOD FESTIVALS. Unter anderem gaben hier Ina-Maria Klups, Michael Keller und Markus Hofmann Einblicke in ihr fundiertes Wissen rund um die Verarbeitung von Wildfleisch. Ein Angebot, das viele Hobby-Köche gerne annahmen.
Doch nicht nur neue Formate und fachlicher Austausch sorgten für Begeisterung: Auch zahlreiche Wettbewerbe, die die vielfältigen Facetten der Jagd erlebbar machen, zogen Besucher in ihren Bann. Den Anfang machte am ersten Messetag der Fotowettbewerb „Europas Jagdfoto des Jahres“, den die Messe Dortmund 2025 gemeinsam mit der European Federation for Hunting and Conservation (FACE) ins Leben gerufen hatte. Die diesjährigen Siegerinnen und Sieger: Marie Schmid aus Ottobrunn (Kategorie „Wild & Landschaft“), Jasmin Roloff aus Rotenburg („Neue Perspektiven“), Alexander Belik aus Nürnberg („Frisch auf den Tisch“) sowie Melanie Blochberger aus Rudolstadt („Jagdkultur & Tradition“).
Am Messefreitag jagte dann ein Contest den nächsten. Den Anfang machte der satirische Wettbewerb „Highway to Fail“: Gemeinsam mit dem Magazin „WILD UND HUND“ (Paul Parey Zeitschriftenverlag) und der Initiative „Rotwildes Deutschland“ hatte die Messe Dortmund die sinnloseste Wildquerungshilfe Deutschlands gesucht. Mehr Informationen zu der Preisverleihung gibt es hier.
Direkt im Anschluss ging es um die Stimmen der Tiere, deren Lebensraum durch nicht vorhandene oder nicht funktionierende Wildquerungshilfen zerschnitten wird: Die Hirschrufer traten traditionell zur Deutschen Meisterschaft an, mitroganisert ebenfalls vom Magazin „WILD UND HUND“. Und besonders bei einem war die Freude groß: Nach zuletzt zwei Vizemeistertiteln gewann Thomas Soltwedel aus Mecklenburg-Vorpommern den Titel, vor Gösta Rehse aus Mecklenburg-Vorpommern und Enrico Braun aus Brandenburg.
Damit waren es aber nicht genug der tierischen Laute. Denn es folgte die dritte Ausgabe der „Locker-Meisterschaft – Ein Calling Contest für Niederwild“, mitorganisiert vom Magazin „unsere Jagd“ aus dem Deutschen Landwirtschaftsverlag und dem Jagdshop „OVIS“. Hier dominierten zwei Teilnehmer den Wettbewerb: Cris Neumann aus Nordrhein-Westfalen setzte sich in den beiden Kategorien „Rabenkrähe“ und „Graugans“ durch und Manuel Gumina aus Bayern entschied gleich drei Kategorien für sich: „Fuchs“, „Waschbär“ und „Stockente“. Außerdem gab es zwei Losgewinner: Tobias Göpferich durfte sich über eine Kanzel freuen und Manuel Gumina beim vierten Jubel über eine Büchse.
Den Wettbewerbs-Reigen beschlossen schließlich am Messe-Samstag zwei ganz unterschiedliche Events. Auf der HORRIDO-Fläche traten am Mittag die jüngsten Messebesucher gegeneinander an: Bei der „KIDZ FIEP Weltmeisterschaft“, organisiert von Hunt on Demand, messen sich Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren im „Blatteln“. Lenny hatte dabei in diesem Jahr die Nase vorn und überzeugte die Jury vor Finn-Luca und Boraz. Am Nachmittag hingegen standen Aussteller der JAGD & HUND im Mittelpunkt: Die in der KNIFE ZONE vertretenen Unternehmen hatten im Vorfeld die Möglichkeit sich für den Messer-Award zu bewerben. Am Samstag prämierte die Jury auf der Bühne der KNIFE ZONE die besten Klingen. Den ersten Platz erreichte dabei die Firma MAIN KNIVES. Auf Platz 2 und 3 folgten Marek Bialous und Teckel Messer.
Messe-Erlebnis für den guten Zweck
Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW darf sich auch in diesem Jahr über finanzielle Unterstützung freuen. Denn traditionell sammeln mehrere Aussteller der JAGD & HUND mit ihren Aktionen auf der Messe Spenden für den guten Zweck – in diesem Fall für die Umsetzung zukunftsweisender Projekte der Jägerschaft für den Naturschutz und die Umwelterziehung in NRW. An der Spendenaktion beteiligten sich die Firma RWS mit ihrem Schießkino, die Firma BONKHOFF e.K., die Hundeosteopathin Kristin Schulte und der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen. Insgesamt kamen so mehr als 8.000 Euro zusammen. Die Schecks nahmen Nicole Heitzig als Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Karina Popa, Referatsleiterin Verwaltung beim Landesjagdverband NRW, entgegen. Der neue Termin steht: Vorfreude auf die JAGD & HUND 2027
Kalender raus, Stift gezückt: Jagd-, Outdoor- und Hundefans sollten sich jetzt bereits den 2. bis 7. Februar 2027 notieren. Dann lockt die JAGD & HUND nämlich wieder in die Dortmunder Messehallen. Wer bis dahin up-to-date bleiben möchte, dem seien derJAGD-&-HUND-Newsletter, dieMesse-Webseiteund die Social-Media-KanäleInstagram undFacebook ans Herz gelegt.
MESSE IM ÜBERBLICK |
| JAGD & HUND – EUROPAS GRÖSSTE JAGDMESSE Einmal im Jahr öffnet die JAGD & HUND ihre Tore und bietet als Europas größte Jagdmesse in der Messe Dortmund sowie auf dem Außengelände Jagd- und Naturinteressierten alles rund um das Thema Jagd. Neben einem umfassenden Produktangebot zeichnet sich die Messe zudem durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus, das der JAGD & HUND ihren außergewöhnlichen Charakter verleiht und sie so zu einem einzigartigen Einkaufs- und Erlebnisrevier für Groß und Klein verwandelt. Das parallel stattfindende kulinarische WILD FOOD FESTIVAL lädt derweil zu einem trauten Zusammentreffen mit Profi-, TV- und Sterneköchen ein, die zeigen, wie Wildbret modern, lecker und abwechslungsreich zubereitet werden kann. Wer also moderne Jagdkultur gepaart mit Tradition und Brauchtum hautnah erleben möchte, kommt an der JAGD & HUND nicht vorbei. |
| NEUES DATUM: 02. Feb. – 07. Feb. 2027 VERANSTALTER: Messe Dortmund GmbH AUSSTELLER: Mehr als 700 Aussteller aus 36 Ländern BESUCHER: 79.000 Besucher | IDEELLE PARTNER: Landesjagdverband NRW e.V. Jagdgebrauchshundverband e.V. BESUCHERZIELGRUPPEN: Jäger, Hunde- und Naturfreunde sowie Liebhaber der guten Küche BELEGTE HALLEN: Hallen 1 – 8 (JAGD & HUND), Westfalenhalle (WILD FOOD FESTIVAL) |
