DREI Fragen an…

Drei Fragen an…
Franzis Hedfeld

1. Welche Highlights eures Messeauftritts sollte kein Besucher in diesem Jahr verpassen?
Franzis Hedfeld: „Highlights gibt es bei uns während der JAGD & HUND täglich – und zwar immer von ca. 11 bis 16 Uhr auf der Eventfläche. Dort haben die Jagdgebrauchshundrassen die Möglichkeit ihre Rasse und deren Eigenschaften im Einzelnen zu präsentieren. Um 13 Uhr zeigen Begleithunde ihr Können und um 14 Uhr sehen Sie Jagdgebrauchshunde in Aktion.
Genauso sehenswert ist die tägliche Vorführung der Jagdgebrauchshundrassen in Halle 4 um 15 Uhr (Freitag um 15.30 Uhr). Bei all diesen Vorstellungen erlebt der Zuschauer vor allem eins: die besondere Bindung, die zwischen Jagdgebrauchs- sowie Begleithunden und dem Hundeführer besteht.“

2. Was macht die JAGD & HUND aus Sicht eures Verbands zum idealen Jahresauftakt für die Jagd-Community?Franzis Hedfeld: „Zunächst einmal ist es natürlich eine einmalige Möglichkeit für uns selbst, die Mitglieder unserer Zuchtvereine direkt zu Beginn des Jahres zu treffen – denn viele unserer anerkannten Zuchtvereine präsentieren sich ja mit einem eigenen Stand in Halle 3.
Andererseits ist es auch direkt zu Jahresbeginn die Gelegenheit, bei Ausstellern rund um den Hund zu stöbern und die Ausrüstung aufzufrischen bzw. zu sehen, welche Neuheiten es gibt.
Und natürlich bietet uns die Messe die optimale Möglichkeit zur Vernetzung untereinander – mit Besuchern und Ausstellern, die wir seit Jahren kennen.“

3. Welche Themen liegen eurem Verband in diesem Jahr besonders am Herzen?
Franzis Hedfeld: „Unsere Zuchtvereine haben während der JAGD & HUND die Gelegenheit dem Publikum ihre Jagdhunde als Familienhunde mit Beruf vorzustellen. Zudem macht die Messe für uns wichtige Nachwuchsarbeit möglich: Junge Besucher, Schulklassen oder auch Teilnehmende der ‘WuH-Kids Messe-Rallye’ kommen zu uns an den Stand und informieren sich über die Jagd und die Aufgaben sowie die Eigenschaften von Jagdgebrauchshunden. Das sind jedes Jahr tolle Begegnungen, die uns in unserer Arbeit unterstützen. “

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Andreas schneider

Er ist Pressesprecher des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen e.V. (LJV NRW). Der Verband ist mit einer großen Fläche inlusive Aktionsbühne traditionell in der Halle 6 beheimatet, direkt am Zugang zur Passage.

1. Welche Highlights eures Messeauftritts sollte kein Besucher in diesem Jahr verpassen?
Andreas Schneider: „Wildbret, also Wildfleisch aus heimischen Revieren und nachhaltiger Jagd, ist seit Jahren der Renner in Gastronomie und häuslicher Küche. Auch der große Erfolg des WILD FOOD FESTIVALS rührt daher. In diesem Jahr stellen wir unseren neuen Wild-Truck vor. Mit dem Wild-Truck werben wir landesweit für Wildbret und seine hohe Qualität. Wie lecker das ist, zeigt an unserem Stand die Fleischerei Bonkhoff. Darüber hinaus bietet unser Stand tolle Gewinnspiele (Glücksrad und Tombolas), ein Schießkino und jeden Tag um 14 Uhr treffen sich unsere Jägerinnen zum Jägerinnen-Stammtisch. Unsere Jungen Jäger warten sogar mit einer eigenen Aktionsbühne auf und bieten dort Infotainment vom Feinsten. Die Tier-Osteopathin Kristin Schulte untersucht vor Ort Hunde.
Kernkonzept unseres Messeauftrittes ist aber, dass am Stand des Landesjagdverbandes viele Ehrenamtliche aus ganz NRW (über alle Messetage sind es insgesamt rund 250 Jägerinnen und Jäger!) über alle Facetten der Jagd informieren – vom jagdlichen Brauchtum bis zur Kitzrettung mit Drohnentechnik.“

2. Was macht die JAGD & HUND aus Sicht eures Verbands zum idealen Jahresauftakt für die Jagd-Community?
Andreas Schneider: „Die JAGD & HUND findet am Ende der Jagdsaison statt. So haben Jägerinnen und Jäger wirklich ausreichend Zeit, den Messeaufenthalt, gerne auch über mehrere Tage, zu genießen. Ohnehin ist das Angebot der JAGD & HUND so vielfältig, dass Messebesucher es an einem Tag kaum ablaufen können. Für uns als Verband ist die Messe ein großer und einzigartiger Ort der Begegnung von Menschen und Organisationen. Hier werden daher nicht nur Waren und Dienstleistungen vermarktet, sondern man trifft alte und neue Freunde, tauscht Meinungen und Ideen aus. Die Freude am eigenen Handwerk sieht man den Messebesuchern richtig an. Man erkennt, Jagd ist ihnen Passion und Lebenseinstellung.“

3. Welche Themen liegen eurem Verband in diesem Jahr besonders am Herzen?
Andreas Schneider: „Thematisch umfasst die Arbeit des Landesjagdverbandes das gesamte Jagdwesen. Aktuell arbeiten wir natürlich hart daran, dass die Afrikanische Schweinepest nicht aus Südwestfalen in andere Regionen unseres Landes übergreift. Auch die Wiederbewaldung Nordrhein-Westfalens mit klimastabilen Baumarten wird uns noch weiter beschäftigen. Wir nordrhein-westfälische Jägerinnen und Jäger sind auch hier an der Seite unserer Partnerverbände im ländlichen Raum und gehen mit diesen gemeinsam den ‘Nordrhein-Westfälischen Weg‘ – gemeinsam, partnerschaftlich, eigenverantwortlich!“

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Claudia KImm

1. Welche Highlights eures Messeauftritts sollte kein Besucher in diesem Jahr verpassen?
Claudia Kimm: „Ich glaube, ich kann und möchte gar kein einzelnes Highlight unter den Auftritten der Bläsercorps auf der JAGD & HUND herausstellen. Das Highlight ist vielmehr die Vielfalt, die wir alle gemeinsam auf der Messe zeigen. Wir blasen ganz unterschiedliche Stücke – vom Jagdsignal über die Fanfare oder den Marsch bis hin zu allgemeinem Jagd-Liedgut. Wir treten mit unterschiedlichen Instrumenten auf – vom Jagdhorn über den Sauerländer Halbmond bis hin zum Ventilhorn. Junge Bläser sind dabei genauso wie ältere.
Verpassen können Messebesucher die Auftritte eigentlich nicht. Denn mehrmals täglich gibt es vor allem in den Hallen 3 und 4 Auftritte. Und nicht zu vergessen natürlich die tägliche Begrüßung der Besucher vor Messebeginn im lichtdurchfluteten Eingang Nord. Das sind jedes Jahr Gänsehaut-Momente!“

2. Was macht die JAGD & HUND aus deiner Sicht zum idealen Jahresauftakt für die Jagd-Community?
Claudia Kimm: „Besonders schön finde ich, dass die JAGD & HUND eigentlich Beginn und Abschluss zugleich ist. Denn wir starten auf der Messe ins neue Kalenderjahr, gleichzeitig nähern wir uns dem Ende des Jagdjahres. Denn Ende Januar ist die Haupt-Jagdzeit vorbei. In den Monaten November, Dezember und Januar haben wir Bläsercorps dann zahlreiche Jagden unterstützt. Und können uns nun die Zeit nehmen, das Messeerlebnis zu genießen.
Ich kann das Jagdjahr Revue passieren lassen, kann überlegen: Was brauche ich nach diesem Jagdjahr? Muss ich meine Ausrüstung aufstocken? Und kann mich auf der Messe direkt informieren, die neusten Produkte testen und in Ruhe neues Equipment für das nächste Jagdjahr kaufen.
Hinzu kommt natürlich, dass ich wie viele die Messe nutze, um am Ende des Jagdjahres Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen zu treffen und mich auszutauschen. Dafür bietet die Messe die perfekte Gelegenheit.“

3. Welche Themen liegen dem Bläsercorps in diesem Jahr besonders am Herzen?
Claudia Kimm: „Uns ist es wichtig, die Messe zu nutzen, um zu zeigen, wie eng das Jagdhornblasen mit der Tradition, dem Brauchtum der Jagd zusammenhängt. Unsere Musik gibt nicht nur der Jagd, sondern auch Veranstaltungen einen Rahmen – wie der Messe JAGD & HUND – oder bei Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Hubertus-Messen pder Beerdigungen.
Diese schöne Tradition und den Zusammenhalt, der dadurch entsteht, möchten wir den Messebesuchern näherbringen. Deshalb freut es uns, dass wir während der JAGD & HUND so viele Möglichkeiten haben, dieses Brauchtum zu zeigen. Wir begrüßen morgens die Besucher, wir spielen auf der Bühne und auf der Eventfläche, wir spielen vor den Kindern am ‚Lernort Natur‘, wir eröffnen Verbandssitzungen und spielen, wenn es Jubiläen auf der Messe gibt.  Und immer vermitteln wir damit wichtige Werte und eine Tradition, die es mittlerweile seit fast 150 Jahren gibt.“

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Andreas Wagner

Er ist Obmann für Öffentlichkeitsarbeit beim Orden Deutscher Falkoniere (ODF) LV NRW. Der ODF präsentiert sich an seinem Stand in Halle 2 (A.08).
Das Foto zeigt ihn mit seinem Beizvogel Emma, ein Harris Hawk.

1. Welche Highlights eures Messeauftritts sollte kein Besucher in diesem Jahr verpassen?
Andreas Wagner: „Auf gar keinen Fall verpassen sollten Besucher unsere täglichen Flugvorführungen. An fast allen Messe-Tagen bieten wir davon drei an – zwei auf der Bühne in Halle 4 und eine auf unserer Eventfläche in Halle 3. Wir lassen die Vögel hier aber nicht nur fliegen und zeigen dem Publikum, wie gut Falkner und Tier miteinander arbeiten. Sondern wir stellen die einzelnen Arten auch vor, erklären, welches Wild mit ihnen bejagt wird zum Beispiel. Dabei sein werden voraussichtlich u.a. ein Harris Hawk, ein Wanderfalke und ein Steinadler, aber auch besondere Arten wie der Kronenadler aus Afrika, der Rotmilan oder der Rotschwanzbussard. Am Messestand werden wir außerdem Vögel wie den Turmfalken, Habicht oder Steinkauz dabeihaben, die die Besucher aus nächster Näher erleben können. Das ist für viele immer wieder etwas Besonderes.
Ein zweites Highlight vor allem für junge Messebesucher sind jedes Jahr unsere Frettchen, die auf der Messe in einem Gehege mit dabei sind. Sie werden zum Beispiel bei der Jagd auf Kaninchen eingesetzt und sind für uns Falkner wichtige Helfer.“

2. Was macht die JAGD & HUND aus Sicht eures Verbands zum idealen Jahresauftakt für die Jagd-Community?
Andreas Wagner: „Uns ist es wichtig, auf der JAGD & HUND unsere Arbeit zu präsentieren. Denn das ist nicht nur eine Möglichkeit zur Aufklärung, sondern vor allem auch zur Nachwuchswerbung. Wir haben hier die Möglichkeit, nicht nur erfahrene Jäger zu erreichen, sondern auch Jungjäger, die wir dazu inspirieren möchten, selbst Falkner zu werden. Aus diesem Grund haben wir immer Informationen zu unserem Lehrgang parat, mit dem sich Interessierte auf die Falknerprüfung vorbereiten können. Natürlich gibt uns die Messe aber auch die Möglichkeit über viele andere Themen zu informieren wie zum Beispiel Volierenbau oder auch die Frage, welcher Vogel sich für welche Jagd und welches Revier eignet.
Die Messe bietet uns eine optimale Möglichkeit nicht nur Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, sondern uns auch zu vernetzen – mit zahlreichen anderen Jagdexperten und -verbänden ebenso wie mit anderen Falknerverbänden, die uns an unserem Stand besuchen.“

3. Welche Themen liegen eurem Verband in diesem Jahr besonders am Herzen?
Andreas Wagner: „Da wären wir wieder beim Vernetzen. Denn für uns ist es besonders wichtig, uns mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir in Zukunft mit Krankheiten wie der Vogelgrippe, RHD oder auch Myxomatose umgehen können. Damit werden immer wieder Phasen einhergehen, in denen das Beizwild stark reduziert ist. Wie wir diese Krankheiten eindämmen können, ist für uns daher eine wichtige Frage. Wir freuen uns darauf, uns auf der JAGD & HUND mit den anderen Jagd- und Falknerverbänden dazu auszutauschen.“